Talsperre Heyda

Fernwasserzweckverband Nord- und Ostthüringen (FWZ N/O)

    

Fernwasserzweckverband Nord- und Ostthüringen (FWZ N/O)


„Die Bürger einer Stadt können verlangen, dass die Brunnen laufen und dass Wasser genug da sei, aber woher es zu nehmen, das ist des Rohrmeisters Sache.“

           Johann Wolfgang von Goethe

So gibt es in Thüringen bedingt durch die positive Bevölkerungsentwicklung und den industriellen Aufschwung zu Beginn des 20. Jahrhunderts einen gestiegenen Wasserverbrauch. Erste Konzeptionen für eine flächendeckende Versorgung einzelner Gebiete mit Fernwasser sowie erste Talsperren und entsprechende Rohrleitungen sind in dieser Zeit entstanden. Die Gemeinden und Städte haben diese Entwicklung maßgeblich geprägt. All dies, um die Bürgerinnen und Bürger im Freistaat Thüringen ausreichend mit sauberem Wasser zu versorgen.

Der Fernwasserzweckverband Nord- und Ostthüringen selbst ist auf Grundlage des Thüringer Gesetzes zur Kommunalen Gemeinschaftsarbeit (ThürKGG) mit Veröffentlichung der Verbandssatzung im Thüringer Staatsanzeiger vom 18. Januar 1993 entstanden und hat am 22. Januar 1993 seine erste konstituierende Verbandsversammlung durchgeführt. Gegründet, um die Aufgaben der Gewinnung, des Bezuges, der Aufbereitung und Speicherung von Wasser für die öffentliche Versorgung sowie dessen Lieferung an die Verbandsmitglieder wahrzunehmen, hat sich die Zahl der Verbandsmitglieder rasant entwickelt. Wenn der Fernwasserzweckverband Nord- und Ostthüringen zum Zeitpunkt seiner Gründung gerade 4 Mitglieder hatte, so waren es zum Ende des Jahres 1993 bereits 22, seit 2003 dauerhaft 19 Verbandsmitglieder.

Zum 01. Januar 2003 ist der Fernwasserzweckverband Nord- und Ostthüringen gemeinsam mit dem Freistaat Thüringen Anstaltsträger der Thüringer Fernwasserversorgung, welche den Fernwasserzweckverband Nord- und Ostthüringen für die Dauer seiner Mitgliedschaft in der Anstalt von den Wasserlieferungspflichten gegenüber seinen Mitgliedern freistellt. Damit ist für den Fernwasserzweckverband Nord- und Ostthüringen die unmittelbare Zuständigkeit für die Realisierung der Versorgungssicherheit und Qualitätssicherung des zu liefernden Trinkwassers für diesen Zeitraum ausgesetzt. Gleichwohl vertritt der Fernwasserzweckverband Nord- und Ostthüringen die Interessen seiner 19 Verbandsmitglieder in den Gremien der Thüringer Fernwasserversorgung und trägt somit auch weiter dazu bei, die Versorgung seiner Mitglieder mit qualitativ einwandfreiem Trinkwasser zu sichern.


  • Verbandsausschuss

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    Neben den vorgenannten Verbandsausschussmitgliedern wurden noch folgende Stellvertreter/innen benannt:

    • Michael Modde (Zweckverband Wasser und Abwasser Orla) als Stellvertreter von Hans-Peter Perschke
    • Susanne Kaiser (THÜWA) als Stellvertreterin von Andreas Stausberg
    • Ralf Engelmann (Zweckverband Wasser/Abwasser Obere Saale) als Stellvertreter von Ines Watzek
    • Marco Schütz (Wasser- und Abwasserzweckverband Gotha und Landkreisgemeinden) als Stellvertreter von Hartmut Brand